Adventskonzert 2016

106

Haßfurt. Am ersten Adventsonntag erklangen in der Pfarrkirche in Haßfurt Werke von Johann Sebastian Bach und John Rutter. Unter der Leitung von Kirchenmusiker Johannes Eirich sangen der Chor St. Kilian Haßfurt und der Magdalenenchor Ebelsbach das „Wachet auf“. Die Soli wurden kraftvoll und ausdrucksstark von Lisa Rothländer (Sopran), Jutta-Schubert-Friese (Alt), Sebastian Köchig (Tenor) und Tobias Germesheim (Bass) vorgetragen. Im Anschluss an die Kantate sang der Jugendchor die Adventslieder „Ein Stern springt aus der Sternenbahn“, „Wir warten auf das Licht“ und „Jetzt ist die Zeit“. Der dritte Teil wurde durch ein Harfen Solo eröffnet, dessen Klang die Zuhörer in ihren Bann zog: „3 Nüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda. Der Chor und das Orchester musizierten dann gemeinsam Werke von John Rutter. Die großartige Darbietung der Chöre und des Orchesters wurde mit lang anhaltendem Schlussapplaus bedacht.

Johann Sebastian Bach: Obwohl im thüringischen Eisenach geboren, erlernte er das Orgelspiel in Lübeck bei Dietrich Buxtehude. Aber er studierte auch französische und italienische Musikrichtungen und formte sie zu seinem unverwechselbaren Stil. In der Kantate Nr. 140 „Wachet auf“ verarbeitet er sowohl französische als auch italienische Silmittel des Barock.

John Rutter wirkt in Cambridge. Seine Musik greift impressionistische Klänge und Elemente des Jazz auf. Er besitzt eine große Erfindungskraft für eingängige Melodien. Er entwickelt damit eine suggestive Kraft und spricht unmittelbar das Gefühl an. Er ist der im Moment wohl bekannteste Komponist für postmoderne Chormusik.

[Best_Wordpress_Gallery id=“1″ gal_title=“Adventskonzert 28.11.2016″]

TEILEN