Neue personelle Situation und ihre Folgen für die Pastoral und Gottesdienstordnung in der Pfarreiengemeinschaft

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Liebe Gemeindemitglieder!

Noch im September hatte ich Sie in einem Beiblatt zur Gottesdienstordnung und einem Artikel auf unserer Homepage über den „Pastoralen Raum“ und die Neuzuordnung der Ansprechpersonen in unserer Pfarreiengemeinschaft informiert. Leider gibt es nun in der Zwischenzeit personelle Veränderungen im Team der hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger, die weitreichende Folgen für unsere pastorale Arbeit und die Gottesdienstordnung mit sich bringen. Über diese neuesten Entwicklungen möchte ich Sie gerne im Folgenden informieren.

Personelle Situation in der Pfarreiengemeinschaft

Pfarrvikar Jürgen Thaumüller wird zum 21.11.2021 die Pfarreiengemeinschaft bereits wieder verlassen. Er wird am 1. Advent als neuer Pfarrer in Werneck eingeführt. Für seine Stelle wird es kurzfristig keinen Ersatz geben. Ich rechne damit, dass frühestens im Juni 2022 ein neuer Pfarrvikar angewiesen wird, evtl. erst im September. Diese Zeit der Vakanz müssen wir nun mit dem vorhandenen Personal überbrücken. Gleichzeitig ist Pastoralassistentin Michaela Rüd derzeit im Mutterschutz; sie möchte aber im Februar 2022 wieder in die Pfarreiarbeit einsteigen. Neben ihr gehören zum Pastoralen Personal weiterhin Pastoralreferentin Claudia Nowak mit 50% Stellenumfang, Diakon Manfred Griebel ebenfalls mit 50% für die Pfarrei (die anderen 50% sind für die Krankenhaus-, Altenheim- und Notfallseelsorge vorgesehen), sowie Pfr. Stephan Eschenbacher mit 100%. Diese Personalreduzierung hat natürlich Konsequenzen für unsere Arbeit vor Ort und für die Gottesdienstordnung.

Ansprechpersonen

Uns, vom Pastoralteam, ist es wichtig, dass trotz der angespannten personellen Situation jede Pfarrei eine hauptamtliche Ansprechperson hat. Sie ist Erstkontaktperson vor Ort und begleitet die pfarreilichen Gruppen, Verbände, Einrichtungen und Gremien. Soweit dies möglich ist, ist sie auch als stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand für die jeweilig Kirchenverwaltung zuständig.

Für unsere Pfarreiengemeinschaft haben wir nun die Ansprechpersonen folgendermaßen aufgeteilt:

Augsfeld: Michaela Rüd (in Vakanz: Manfred Griebel)
Haßfurt: Stephan Eschenbacher
Wülflingen: Stephan Eschenbacher
Sailershausen: Stephan Eschenbacher
Königsberg: Claudia Nowak
Prappach: Manfred Griebel
Unterhohenried: Manfred Griebel

Gottesdienste

Für den Zeitraum, in dem die Stelle des Pfarrvikars bzw. Kaplans nicht besetzt ist, ist Pfr. Eschenbacher der einzige Priester in der Pfarreiengemeinschaft. Gott sei Dank gibt es viele fähige und oft schon seit langem tätige ehrenamtliche Gottesdienstbeauftragte in unseren Pfarrein, die Wortgottesfeiern halten. Zudem werden auch weiterhin die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger Gottesdienste abdecken. Dennoch wird sich nun natürlich das Verhältnis der Eucharistiefeiern hin zu mehr Wortgottesfeiern verschieben.

So finden nun an jedem Wochenende in der Pfarreiengemeinschaft drei Eucharistiefeiern statt. In Haßfurt planen wir mit einer Eucharistiefeier abwechselnd pro Woche am Vorabend oder am Sonntag um 10:00 Uhr. Die beiden verbleibenden Messfeiern werden auf Ortschaften verteilt. Dies bedeutet, dass wir auf den Ortschaften ca. alle drei Wochen eine Eucharistiefeier am Sonntag anbieten können. Sollte es sich ergeben, dass aufgrund bestimmter Gegebenheiten in den Ortschaften 3 Eucharistiefeiern notwendig sind, dann wird es auch einmal in Haßfurt keine Eucharistiefeier an einem Wochenende geben. Unter der Woche werden die Eucharistiefeiern im vierzehntägigen Rhythmus stattfinden.

Soweit es geht, möchten wir auch weiterhin an jedem Wochenende in möglichst vielen Pfarreien ein Gottesdienstangebot setzen. Neben den hauptamtlichen Kräften werden deshalb vor allem die ehrenamtlichen Gottesdienstbeauftragten diesbezüglich gefordert sein. Darum bin ich im wahrsten Sinne des Wortes „heil-froh“, dass wir in unserer Pfarreiengemeinschaft schon seit langer Zeit fähige und bewährte Kräfte haben, die sich als Gottesdienstbeauftragte engagieren. Ich möchte deshalb an dieser Stelle Ihnen besonders danken für Ihren Dienst und für Ihre Bereitschaft, der Gemeinde vor Ort einen Gottesdienst (zumeist) am Sonntag zu ermöglichen. Für mich ist es außerordentlich wichtig, dass sich eine Gemeinde vor Ort am Sonntag zum Gottesdienst treffen kann, welcher Art der auch sein mag. Nur dies schafft Verbundenheit und ein Gefühl von Gemeinde Jesu Christi, der in jeder gottesdienstlichen Feier in unserer Mitte gegenwärtig ist. Wem es wichtig ist sei gesagt, dass deshalb auch mit einer Wortgottesfeier die Sonntagspflicht erfüllt ist. Natürlich suchen wir auch immer neue Kräfte: wer sich also vorstellen kann, als Gottesdienstbeauftragte/r tätig zu werden, möge sich bitte mit Claudia Nowak in Verbindung setzen.

Dies sind zunächst einmal die wichtigsten Informationen über die neuesten Entwicklungen in unserer Pfarreiengemeinschaft. In der Sitzung des Pfarreiengemeinschaftsteams am 26.10.21 haben wir darüber gesprochen und diesen Weg so gemeinsam vereinbart. Ich bitte um Verständnis für die kommende Zeit, wenn wir nicht (mehr) alle Wünsche und Erwartungen erfüllen können. Was möglich ist, versuchen wir möglich zu machen.

(dieser Artikel erscheint in einer etwas längeren Form auch im Pfarrfenster November/Dezember)