Extra Gottesdienst in der Ritterkapelle

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Bild: Julia Hochrein

Traditionell findet am Vorabend des 4. Adventssonntags in der Ritterkapelle ein Extra-Gottesdienst statt. Das Thema diesmal lautete: „Extra leer“. Dabei war der Einzug wie an Weihnachten mit Ministranten, Kreuz und Leuchter gestaltet. Pfr. Eschenbacher trug die Figur eines Christkindes herein, das in die Krippe gelegt werden sollte. Am Altar angekommen, ging die Figur jedoch (absichtlich) zu Bruch; die Krippe blieb deshalb zunächst leer. Im folgenden selbst verfassten Poetry Slam fragten Helli Ott und Andreas Hermann immer wieder: Wo ist Gott? Ist Weihnachten heute zur Phrase geworden; liegt die biblische Botschaft des Festes nicht schon längst am Boden? Oder anders gefragt: Wo ist spürbar, dass Gott da ist und uns nahe sein will? Wo also wird die Botschaft von Weihnachten wirklich konkret? Dazu gab anschließend jeder vom Extra-Team ein persönliches Statement ab, wo Gott für ihn erfahrbar ist und auf welche Weise. Entsprechende Symbole wurden in die Krippe gelegt. Am Ende der Eucharistiefeier erinnerten Sandra Lohs und Andreas Herrmann daran, dass Gott in jedem Menschen da ist, also in dir und in mir. Zur beeindruckenden Atmosphäre des Gottesdienstes trugen neben der Beleuchtung und den Texten auch die Lieder der Extra-Band bei, die unter der bewährten Regie von Ludwig Wolf auftrat. Nach dem Gottesdienst hatten die Ministrantinnen und Ministranten der Pfarrei einen kleinen „Weihnachtsmarkt“ aufgebaut und adventliche Lieder erklangen von der Brüstung der Ritterkapelle.

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