Pfarreifasching

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Hans-Martin Mantel

Ausgelassene Stimmung, Frohsinn, Heiterkeit sowie tolle Vorträge und Aufführungen bestimmten die zwei Abende Pfarreifasching der Pfarrei St. Kilian Haßfurt. Zu Beginn begrüßte Martin Eck, der auch durch das Programm führte, alle Anwesenden mit einem „dreifach donnernden Helau!“ Maja Mühlfeld eröffnete den Abend als Funkenmariechen mit einer tollen Tanzeinlage. Als erste traute sich Hanelene Helmreich in die Bütt, die dabei „wie im siebten Himmel schwebte“. Anschließend trat Benedikt Wolf als „Feder-Weiser“ mit einem hervorragenden politischen Vortrag auf und brachte so manchen Irrsinn der Tages- und Weltpolitik auf den Punkt. Luca Hueller dagegen erzählte von seinen Leiden als Schüler; nach ihm führte der Frauenbund einen hervorragend einstudierten Cellulite-Tanz auf. Norbert Pudell als Fee musste feststellen, dass das Erfüllen von Wünschen letztlich keine Erfüllung bringt. Rudi Eck und Emil Lenhart konnten als Pfarrer und Ministrant von einigen witzigen Szenen im Sakristeileben berichten. Lissi Stegner hatte so ihre Not mit dem neu erworbenen Computer. Den Abschluss des ersten Teils bildete die „Konferenz der Tiere“, die die Gruppe „Mottenkiste“ aufführte. Es galt der Klimaerwärmung zu trotzen und die Eisbären zu retten. Nach der Pause begrub der Chor St. Kilian das alte Haßfurter Tagblatt. Lissy Graßer und Lissi Stegner führten eine Quizshow auf und Rudi Eck und Helmut Wohlleben duellierten sich als Hannes und der Bürgermeister auf der Bühne mit Schnaps. Die Haßfurter Straßenmusikanten (Pfr. Stephan Eschenbacher und Sandra Lohs) wagten einen prophetischen Blick in das Jahr 2040 und zeigten, wie zu dieser Zeit die Pastoral aussieht. Die schlechte Nachricht: das pastorale Personal tingelt auf den Straßen von Ort zu Ort; die gute Nachricht: es gibt bis dahin Diakoninnen. Den Abend beschloss die Hasengarde der „Elf weisen Hasen“ mit einem gekonnten Showtanz. Anschließend wurde noch bis spät in die Nacht hinein gefeiert und gesungen.

 

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