Quellentage 2022

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So war die Ankündigung vor ein paar Wochen:
Wir ziehen wieder einmal durch die Lande und feiern in unserer spontanen Art an unterschiedlichen Orten Gottesdienste, meditieren und verkünden so Gottes frohe Botschaft. Denn Jesus sagt uns das auch heute noch zu: „Der Friede sei mit Euch!“ Diese Bitte richtet Jesus an seine Jünger – also an uns. Diese Worte von Jesus „in seinem Frieden leben“ werden uns in den sechs Wallfahrtstagen begleiten. Ich wünsche uns ein gutes Einlassen auf diese sechs Segens-Tage und diesen friedvollen Zuspruch Jesu an jedem von uns.

So war das Programm:
Sonntag, 28. August: Thema: Du bist einzigartig – Lobe den Herren: 7:30 Uhr Gottesdienst Pfarrkirche – Wülflingen – Sailershausen – Kreuzthal – Rednershof (Mittagspause) – Wülflingen – Pfarrkirche
Montag, 29. August: Thema: Du bist ein Geschenk – Nun danket alle Gott: 7:30 Uhr FC-Parkplatz – Pilgerbaum – Altach – Wonfurt – Steinsfeld (Mittagspause Sportheim) – Heinert – Mariaburghausen – FC Parkplatz
Dienstag, 30. August: Thema: Du bist mein Ziel – Herr du kennst meinen Weg: 7:30 Uhr Ritterkapelle – Altenheim St. Bruno – Promenade – Sylbach – Kirche Unterhohenried (Gottesdienst) – Königsberg – Prappach (Mittagspause) – Augsfeld Grotte – Ritterkapelle
Mittwoch, 31. August: Thema: Du bist wertvoll – Mein Hirt ist Gott der Herr: 7:30 Uhr Gottesdienst Thundorf Kirche – Weichtungen Fatimagrotte – Poppenlauer See – evang. Kirche Poppenlauer – Festhalle (Mittagspause) – Grotte Weichtungen – Thundorf
Donnerstag, 1. September: Thema: Du bist meine Hoffnung – Wer glaubt ist nicht allein: 7:30 Uhr Parkplatz am Gries – Wülflingen – Marienkapelle Obertheres – Buch – RuheForst (Gottesdienst) – Mittagspause – Wülflingen – Parkplatz am Gries
Freitag, 2. September: Thema: Du bist ein Segen – Großer Gott wir loben dich: 7:30 Uhr Ritterkapelle – Marienweg – Hohe Wann – Krum – Zeil – Zeiler Käpelle (Mittagspause) – Gottesdienst – Altenheim – Rückweg durch die Natur nach Augsfeld – Ritterkapelle (Abschluss)

So war’s:
„Denke daran, was der Allmächtige kann, der dir in Liebe begegnet“, diese Gedanken aus dem Lied „lobe den Herren“ hallen noch nach. Ja, denke daran, was der Allmächtige kann. Vielleicht oder ganz gewiss, muss und sollte es uns immer wieder bewussst werden, was der Allmächtige – also der, der dein und mein Leben immer in seinen Händen hält, der alles so regeln wird, wie es für jeden bestimmt und vorgesehen ist, der uns in all den Höhen und Tiefen begleiten wird – ja, der alles vollenden wird.

Dankbar, teif erfüllt und innerlich gestärkt, dürfen wir auf sechst Pilgertage zurückschauen, die von einer unendlichen Tiefe, einer tollen Harmonie, lobenswerter Disziplin und einem spürbaren Frieden geprägt waren. Ich glaube, diese Erfahrung, diese Neu-Aufbrechen gerade in einer sehr zerrissenen und durchkreuzten Welt brauchen wir mehr denn je. Die Menschen – ja du und ich – suchen und brauchen diesen inneren Halt, dieses gegenseitige Anstecken – ja einen inneren Frieden, den uns nur der Allmächtige schenken kann. Gottes Geist und sein Frieden haben uns auf jeden Meter eng begleitet. Es war – es ist – und es bleibt immer so: Es ist der Herr – denke daran…!

Und deshalb einfach nur Danke- jedem einzelnen für sein Mitgehen, Mitbeten, Mit-dabei-sein auch in der Stille und in jedem guten Wort. Ihr alle wart so ein Segen in den sechs Tagen – wir waren durchschnittlich immer so 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – und jeden Tag eine stimmgewaltige Musikkapelle.

Ich wünsche von Herzen, dass alle den Schwung und spürbaren Friedensgeist dieser Tage mitnehmen können in ihren Alltag und die Schatztruhen eines jeden mit ein paar besonderen erlen gefüllt sind. Ein letzter Dank geht an den Himmel: An unseren Gott und Schöpfer und an all unsere lieben Freunde und langen Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, die alle Energie und ihre Beziehungen haben spielen lassen, dass es friedvolle, tief erfüllte und segensreiche Tage waren. Wir sind und werden immer verbunden bleiben! Denke daran!

(Manfred Griebel)