Verabschiedung von Johannes Eirich

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Hans-Martin Mantel

Am 15. August wurde Pastoralreferent und Kantor Johannes Eirich in einer Dankesvesper von der Pfarreiengemeinschaft St. Kilian verabschiedet. Johannes Eirich geht nach 18 Jahren Dienst in Haßfurt nun in den wohlverdiensten Ruhestand. Viele Personen und Gruppierungen ließen es sich nicht nehmen, bei seiner Verabschiedung persönlich dabei zu sein und ihm für seine seelsorgliche Tätigkeit zu danken, so zum Beispiel die stellvertretende Vorsitzende des Pfarreiengemeinschaftsteams Verena Seltmann, oder der Sprecher des Chores St. Kilian, Michael Schulz. Auch die Ministrantinnen und Ministranten aus Haßfurt bedankten sich bei „ihrem Giovanni“ und ließen Luftballons mit guten Wünschen in den Himmel steigen. Der Vertreter des Personalreferates der Diözese Würzburg, Johannes Reuter, konnte krankheitsbedingt nicht mit dabei sein, ließ aber seine Grüße und Dankesworte verlesen.

Bei der Dankesvesper wirkten der Chor St. Kilian und der Jugendchor mit. Pfarrer Eschenbacher dankte Johannes Eirich im Gottesdienst für seinen Dienst:

„Lieber Johannes! Dir war immer wichtig, dass die Menschen Geschmack am Glauben gewinnen und dass spürbar wird, wo der Glaube uns Leben in Fülle schenken kann. Seit 2002 bist du nun in unserer Pfarreiengemeinschaft tätig. Du warst für die Pfarrei Augsfeld zuständig und hast dich besonders auch beim dortigen Kindergarten im Vorstand engagiert. Die Firmvorbereitung war hauptsächlich dein katechetisches Feld. Die Jugendarbeit war dir ein wichtiges Anliegen. Du hast die Ministrantenarbeit in Haßfurt aufgebaut und über die vielen Jahre begleitet und hast dich auch für andere Ministrantengruppen zuständig gefühlt. Dabei hast du dich selbst nicht geschont, sondern unzählige Tage und manche Nächte in der Pastoral verbracht, z.B. bei Zeltlagern oder bei Romfahrtenmit den Minis. Nicht zu vergessen ist der MAK auf Pfarreiengemeinschaftsebene und die Ministrantentage, sowie die Organisation der Familientage auf PG-Ebene. Du hast immer einen besonderen Draht zu Jugendlichen gehabt und aufbauen können, weil du sie wertgeschätzt hast. Das ist bewundernswert. Aus Haßfurt sind einige pastorale Berufe hervorgegangen, Reli-Lehrer oder auch Pastoralreferentinnen usw. Das ist zu einem Großteil dein Verdienst.

Musik ist dein zweites Standbein, das du in die Pfarrei mit eingebracht hast: Du hast den Chor St. Kilian geleitet, sowie den Kinder- und Jugendchor, hast beeindruckende Konzerte organisiert, sowie die Blasmusik der Pfarreiengemeinschaft aufgebaut. Nicht zuletzt hast du viele Gottesdienste mit dem eigenen Orgelspiel bereichert. Lieber Giovanni, du hast dich für die Pfarrei und die Pastoral nicht geschont, sondern unermüdlich gearbeitet – manchmal sicher auch zu viel. Aber du bist eben ein – und das meine ich ganz positiv – „Pastoraler“ der alten Schule: du bist mit Hingabe und Leidenschaft für den Glauben und für die Menschen eingetreten.

Lieber Giovanni, ich danke dir von Herzen für die gemeinsame Zeit. Ich danke dir besonders für deinen Einsatz und dein Engagement, das bis heute herausragend ist. Ich danke dir für dein Dasein und deine Mitarbeit in unserem Team, für alle guten Gedanken und für alle Ideen, die du zahlreich eingebracht hast. Ich danke dir für deine liebenswerte Art. Wir werden wahrscheinlich erst in den nächsten Wochen und Monaten merken, was uns alles fehlt, was du alles gestemmt und auf den Weg gebracht hast.

Gott sei Dank müssen wir jetzt nicht ganz auf dich verzichten, denn als Vorruheständler und Rentner an der Orgel wirst du uns erhalten bleiben. Lieber Givoanni, wir sagen einfach DANKE und VERGELT’S GOTT für alles und für die wundere Zeit mit dir.“

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