Einführung der neuen Ministranten

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Am Sonntag, 26. November, wurden 12 neue Ministrantinnen und Ministranten in ihren Dienst in der Pfarrkirche in Haßfurt eingeführt. Die Neuen hatten sich seit einem halben Jahr in Gruppenstunden auf das Ministrieren vorbereitet. Dabei wurden sie hauptsächlich von Mirjam Abert, Kerstin Tully und Michael Kölling begleitet. Im Einführungsgottesdienst, der gleichzeitig der Festgottesdienst zu Christkönig war, wies Pfarrer Eschenbacher in seiner Predigt darauf hin, dass Jesus Christus ein König ist, der Gott und den Menschen dient. Ihn sollten wir uns als Christen zum Vorbild nehmen. In der Liturgie erinnerten die Ministranten immer wieder genau daran; denn lateinisch „ministrare“ bedeutet „dienen“. Die Ministranten dienten also nicht dem Pfarrer, sondern Gott und den Menschen. Dies sei echte Nachfolge, in die wir durch die Taufe gerufen sind. Deshalb tragen die Ministranten auch weiße Kutten, die an das Taufkleid erinnerten. Jedesmal also, wenn ein „normaler“ Gläubiger den Gottesdienst besucht und die Ministranten sieht, müsste er sich daran erinnern, dass auch er durch die Taufe automatisch selbst zum „Ministrant“ geworden ist, und den Auftrag hat, Gott und den Menschen im Alltag zu dienen. Nach der Predigt sprachen die neuen Ministranten ihre Bereitschaft aus. Anschließend bekamen sie ihre Kreuze überreicht und wurden gesegnet. Zudem beteiligten sie sich am Gottesdienst in den Kyrierufen, den Fürbitten, bei einem Evangeliumsspiel und indem sie schon ihren ersten Dienst bei Gabenbereitung und Sammeln vollzogen. Pastoralreferent Johannes Eirich dankte am Schluss den Oberministranten für ihr überaus großes Engagement.

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