Treffen 2: „Ein Tag mit Jesus“

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Bild: Bonifatiuswerk

Material
Kerze, Mäppchen, Atlas/Karte von Palästina (bzw. Internet), Brot zum Teilen am Ende

Video
Zu Beginn könnt ihr als Einstimmung ein Video anschauen, das in die Gruppenstunde einführt:

Begrüßung
Im Kindergarten und in der Schule (in der Kirche/Kinderkirche/bei uns zu Hause) hast Du schon einiges über Jesus gehört. Heute schauen wir das Land an, in dem er gelebt hat, und wie ein Tag mit ihm verlaufen sein könnte. Am Ende gibt es ein Rätsel zu Jesus und dem zweithöchsten Fest, das wir Christen im Jahr feiern. Sei gespannt!

Doch zu Beginn werden wir ruhig und beten zu Gott:

Guter Gott, wir haben uns zur Kommunionvorbereitung zusammengesetzt.
Wir gehen wieder einen Schritt weiter auf dem Weg mit Dir.
Wir freuen uns auf das Fest und hoffen, dass wir schön feiern können.
Hilf uns, dass wir zusammen aushalten.
Hilf uns, dass wir aufeinander aufpassen.
Wir danken DIr für unsere Familie und dafür, dass du uns nie allein lässt.
Amen.

Einführung
Im Land Palästina (dem heutigen Israel) gibt es verschiedene Landschaften. Schaut euch dazu die beiden Landkarten an:

http://www.theologische-buchhandlung.de/bilder/bilder-2018/978-3-7600-7520-4-NT-gross.JPG

http://www.theologische-buchhandlung.de/das-heilige-land-landkarte.htm#Das_Heilige_Land

Wie können die Menschen dort leben? Die einen nah am Wasser, die anderen im Gebirge mit dem harten Boden… Überlegt gemeinsam.
Jetzt ergänze die Karte in deiner Mappe S. 24.

Auf der Spur von Jesus
Wie ein Tag mit Jesus verlaufen ist, steht auch in der Bibel. Hör einfach mal zu:

Jesus ist auf dem Weg nach Kafarnaum. Er sieht die Stadt am See Genezareth liegen, Jesus sieht das fruchtbare Land um den See herum. In der Ferne kann er auch das Gebirge und davor die einsame trockene Wüste erkennen. Jesus freut sich auf Kafarnaum, er ist dort gerne. Dort ist auch die Heimat von zwei Freunden von ihm, von Simon Petrus und Andreas.
Es ist Sabbat. Jesus geht mit seinen Freunden in die Synagoge zum Gottesdienst. Als wandernder Prediger darf er aus der Heiligen Schrift vorlesen und predigen. Die Zuhörer sind erschrocken und begeistert: „Wie der reden kann; ganz anders als unsere Prediger und Schriftgelehrten. Das ist eine neue Botschaft; die kommt von Gott!“

Die Menschen haben Jesus geglaubt, was er ihnen von Gott erzählt hat. Sie haben an Jesus und Gott geglaubt. So wie wir heute an ihn glauben. Da passt das Lied: „Ich glaube an den Vater“, das auf Seite 28 steht. Wir singen/hören es zusammen.

So gut hatte Jesus zu den Menschen gesprochen vom Reich Gottes, in dem alle Menschen in Frieden und Zufriedenheit leben können.
Nach dem Gottesdienst besucht Jesus die Familie seiner Freunde Simon Petrus und Andreas in deren Haus. Leider ist die Schwiegermutter des Simon Petrus krank, sie liegt mit hohem Fieber im Bett. Jesus geht zur ihr, nimmt sie an der Hand und richtet sie auf. Das Fieber verschwindet und sie bewirtet die Gäste.
Schnell spricht sich herum, dass Jesus da ist und das er der Schwiegermutter des Petrus geholfen hat: „Hast du schon gehört, was Jesus getan hat?“ So verbreitet sich die Nachricht in der ganzen Gegend und viele bringen ihre Kranken zu Jesus und bitten ihn, dass er die Leiden lindern soll. Die Menschen setzen ihre Hoffnung auf Jesus. Jesus sieht das Vertrauen und den Glauben von ihnen und heilt viele.
Am nächsten Morgen verlässt Jesus in aller Frühe die Stadt und geht in die Wüste, um dort zu beten. Die Jünger suchen ihn in der ganzen Stadt und finden ihn schließlich am Rand der Wüste. Sie fragen sich, was er dort macht? Jesus betet! Er spricht mit seinem Gott, den er auch seinen himmlischen Vater nennt. Was wird er ihm wohl zu sagen haben?

Gebet
Jesus hat die Ruhe gesucht, um zu seinem Vater zu beten.
Was könnte er gebetet haben? Überleg mal!
Es könnte sein: er bringt alles Leid, das er sieht, zu Gott. Er sagt ihm Dank für das Gute und bitte tum Kraft für sein Tun.
Das darfst Du jetzt auch tun.
Auf Seite 26 findest Du ein paar Fragen, die Dir weiterhelfen können, wenn es für Dich ungewohnt ist, ein Gebet zu formulieren. Oft ist es einfacher, mit einem „Danke“ zu beginnen. Du darfst aber natürlich auch alle Sorgen und alle Bitten aufschreiben.

Manchmal wollen wir mit Gott sprechen, aber es fallen uns keine Worte ein. Da können wir das Gebet sprechen, das Jesus uns gelehrt hat: das „Vater unser“.
Es kann auch Tischgebet sein oder einfach unsere Gemeinschaft stärken.

Bevor wir es beten, legen wir das Brot in die Mitte.

Vater unser im Himmel…

Jetzt bitten wir Gott:

Vater, segne dieses Brot in unserer Mitte,
damit es uns Kraft gibt für den Alltag,
Kraft gibt für unsere Gemeinschaft.
Und damit wir spüren:
Du schenkst uns Kraft und Deine Liebe. Amen.

Wir machen das Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Jetzt genießen wir gemeinsam das Brot, uns, und den ruhigen Moment. 😉