Treffen 4: „Zeit für mich – Zeit für Gott“

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Material:
Kerze, Kommunionmappe, Mäppchen, „Geschenk“ mit Inhalt, Brot zum Teilen

Kerze entzünden
Zu Beginn entzündet jemand eure Kerze

Video
Nun könnt Ihr als Einstimmung ein Video anschauen, das in die Gruppenstunde einführt, diesmal mit einem „special guest“ 😉

Begrüßung
Nun werden wir ruhig und beten zu Gott, der unter uns ist:

Guter Gott, wir gehen den Weg mit Dir ein Stück weiter:
Schritt für Schritt kommen wir dem Fest der Erstkommunion näher.
Wir freuen uns alle und gehen den Weg zusammen.
Sei bei uns auf diesem Weg.
Pass auf uns auf.
Hilf uns aufeinander aufzupassen.
Wir danken Dir für unsere Familie und dafür, dass Du uns nie allein lösst.
Amen.

Einführung
Heute haben wir ein kleines Geschenk hier liegen.
Was fällt Dir dazu ein?
Was könnte da drinnen sein?

Mach es einmal auf.
Es sind Buchstaben zu finden.
Probiere einmal, ob Du Wörter zusammenbringst.
Lege sie vor dich auf den Tisch.
Zu schwierig? In der Mappe auf S. 35 sind als Rahmen leere Vierecke – so müssen die Buchstaben geordnet sein und einen Sinn ergeben.
Probiere es noch einmal.

Lösung: Ein wirklich schöner Sonntag

Woran erinnert das Geschenk? Was soll uns das sagen?
Überlegt gemeinsam.

Teil 1:
Nun gestalte auf dem Blatt:
– Die Schrift am Rand (ob Du die Buchstaben kleinschneidest und reinklebst oder schreibst, entscheidest Du; wenn Du schreibst, können wir die Buchstaben auch auf ein Band kleben und ins Zimmer hängen)
– Die Mitte mit einem passenden Bild (Ein wirklich schöner Sonntag… was gehört für Dich dazu? Was gehört für Papa/Mama/Geschwister dazu? Tauscht euch aus)

Teil 2:
Schon immer nutzen die Menschen einen Ruhetag. Auf S. 36 kannst Du nachlesen, dass Gott schon bei der Schöpfung der Welt diesen Ruhetag einführte und dem Volk Israel einschärfte, diesen Tag auch zu „begehen“.

Überlegt mit Hilfe des Textes, warum der Sabbat so wichtig ist. Unterstreiche wichtige Passagen im Text.

Die Juden feierten und feiern den Sabbat, wie auch wir den Sonntag feiern – und sie stellen dabei Gott in ihre Mitte. Das tun wir jetzt auch, indem wir singen:


Teil 3: Auf den Spuren Jesu
Jesus war auch Jude – und kannte und nutzte den Sabbat als Ruhetag. Meistens… Schau Dir die Bilder an und überlege, was Jesus macht!

Jesus segnet und teilt Brot und Wein
Jesus spricht zu den Menschen
Jesus isst mit Freunden
Jesus kommt zur Ruhe
Jesus heilt Kranke

Es gibt ein Sabbatgebot. Du findest es im zweiten Bibeltext auf S. 36. Schreibe es auf S. 37 auf – weil es für die Juden wirklich wichtig ist.

Am Sabbat darf man keine Arbeit tun.

Hat Jesus sich an das Sabbatgebot gehalten?
Ganz strenge Juden haben am Sabbat wirklich keine Arbeit verrichtet – für sie war das, was Jesus getan hat, ein deutlicher Verstoß gegen das Gebot.
Vielleicht hast Du das im Reli-Unterricht schon mal gehört.
Deshalb gab es Streit zwischen Jesus und den strenggläubigen Juden. Dazu steht mindestens eine Geschichte im Neuen Testament. Lies eine auf S. 37. Wenn Du etwas nicht verstehst oder ein Wort nicht kennst, dann frag einfach.

Du kannst Dir die Geschichte aber auch als Cartoon hier anschauen:

Jetzt überlegt: Was ist für Jesus am Sabbat wichtig? Stellt er das Sabbatgebot über alles andere?
Anschließend kannst Du die Zeilen ergänzen, was Jesus am Sabbat wichtiger war:

Jesus will, dass es allen Menschen gut geht.
Der Sabbat der Juden ist der Sonntag der Christen.

Ob die Juden am Sabbat oder wir Christen am Sonntag – alle sind wir eingeladen „zum Fest des Glaubens“. Das können wir jetzt singen:

Wir haben heute im Alten und Neuen Testament gelesen. Dass die Frage nach dem Sonntag, dem Ruhetag, auch andere beschäftigt, wird bei der Geschichte aus Afrika klar, die jetzt eine/r vorlesen darf.
Wann ist Sonntag? – sprecht über die Geschichte.
Warum wollen die Tiere einen Sonntag? – um das zu machen, was sie am liebsten machen.
Woran scheitert das? – jeder denkt nur an sich, keiner an Gemeinschaft.

Was macht unseren Sonntag aus?
Aus christlicher Sicht ist das ganz einfach.
Ergänze den Satz: „Der Sonntag ist für uns heute…“
… der Ruhetag in der Woche und der Tag, an dem wir uns Zeit füreinander und für Gott nehmen können.

Am Anfang der Stunde haben wir schon überlegt, was für uns zu einem wirklichen Sonntag gehört. Jetzt ist auf S. 38 Platz, dass Du einen ganz konkreten Sonntag für die ganze Familie aufschreiben und/oder malen kannst, wie Du ihn Dir wünschst. Vielleicht können wir ja einen Sonntag so machen?

Während das Kommunionkind schreibt oder malt, dürfen auch die anderen Familienmitglieder sich ihre Gedanken dazu machen/schreiben/malen. Vielleicht kommen so ganz unterschiedliche Sonntage raus, die durchzuführen einen besonderen Reiz hat 😉

An jedem Sonntag feiern wir ein kleines Osterfest. Mehr dazu steht auf S. 38. Das Bild, das Du in dein Gotteslob einlegen kannst, zeigt das Licht, das Jesus durch alles Dunkle in unsere Welt bringt.

Wow, heute haben wir echt viele gearbeitet!

Brotteilen und Vater unser
Jetzt legen wir das Brot in die Mitte und packen die anderen Sachen weg.
Das „Vater unser“ im Stehen und mit Gesten (S. 22) tut jetzt auch dem Körper gut!

Vater unser im Himmel…

Jetzt bitten wir Gott:

Vater, segne dieses Brot in unserer Mitte,
damit es uns Kraft gibt für den Alltag,
Kraft gibt für unsere Gemeinschaft.
Und damit wir spüren:
Du schenkst uns Kraft und Deine Liebe. Amen.

Wir machen das Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters…

Jetzt genießen wir gemeinsam das Brot und unser Zusammensein.